an der Elbe
und mittendrin
eine lebendige Kirche.
Wer über die alte Hamburger Elbinsel fährt, sieht:
Industrie, Bewässerungskanäle, die Altstadt, die Promenade am Ufer der Elbe, die dicht befahrene Hauptstraße auf dem Norderdeich, das große Airbus-Werk, wo 12.000 Menschen arbeiten. Oder genießt die Apfelblüte und Naturschutzgebiete. Finkenwerder Scholle ist weltweit zu bekommen und schmeckt lecker. Früher gab es auf Finkenwerder Fischer, heute nicht mehr.
Dafür steht in der Mitte der Insel die evangelische Kirche. 130 Jahre alt ist sie. Die Finkenwerder mögen ihre St. Nikolai-Kirche. Den roten Backstein. Die blau-bunten Fenster über dem Altar oder das Fischerboot, das als Holzmodell über dem Seiteneingang hängt. Und über dem Altar schwebt das Schiffsmodell der Landrath Küster. Das Original liegt im Finkenwerder Hafen (Köhlfleet). 11.500 Menschen leben in oder wie man hier sagt, auf Finkenwerder. Der Dampfer legt alle Viertelstunde an den Landungsbrücken an. Der Sprung über die Elbe nach Altona und in die Innenstadt geschieht so ganz staufrei.
Die Kirchengemeinde hat 4000 Gemeindeglieder. Mit der St. Nikolai-Kirche verbinden die Menschen von Finkenwerder Lebensgeschichte: Taufe, Konfirmation, Trauung, Beerdigungen.
Die Musik, von der Kantorei über den Kinderchor bis zum Gospelchor, bringt die Seele zum Schwingen. Kinder fühlen sich wohl im Kindergarten “Arche Noah”. Jugendliche fragen nach Gott und suchen Gemeinschaft. Und Seelsorger sind ansprechbar für Jung und Alt. Ein großer Kreis von Ehrenamtlichen ermöglicht Küsterdienste, Seniorenarbeit, Jugendevents, Feste und die Arbeit im Kirchenvorstand.
Eine lebendige Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde mitten in Finkenwerder
und für die Menschen vor Ort, das ist St. Nikolai.