Ehrungen

2014: Das Ansgarkreuz für Lore Meyer

Im Rahmen des Lichtergottesdienstes des Jahres 2104 wurde Lore Meyer das Ansgarkreuz verliehen. Hier die Würdigung durch den Vorsitzenden des Kirchengemeinderates, Wolfgang Zarth:

Das Ansgarkreuz 2014 für Lore Meyer

Das Ansgarkreuz 2014 für Lore Meyer

 

Liebe Gottesdienstbesucher, der Prophet Jesaja ruft uns zu: Mache dich auf und werde Licht

Jemand, der sich aufgemacht hat, um ein Licht für andere zu sein ist Frau Lore Meyer, die wir heute mit dem Ansgarkreuz ehren wollen.

Das Ansgarkreuz ist ein Dankzeichen der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland. Es wird Gemeindemitgliedern verliehen, die durch großen persönlichen Einsatz in der kirchlichen Arbeit, vorbildliche Förderung der Kirche, ihrer Werke und Einrichtungen sowie durch beispielhaftes Eintreten für einen tätigen Glauben hervorgetreten sind.

Das Ansgarkreuz ist nach dem Vorbild einer Kreuzemailfibel (Gewandnadel) gestaltet. Das Original wurde in der alten Wikingerstadt Haithabu, der Wirkstätte von Ansgar, dem Apostel des Nordens, gefunden.

Mit Frau Meyer ehren wir eine Person, die sich in der Gemeinde über Jahrzehnte an vielen Stellen für andere eingesetzt hat.

Liebe Frau Meyer,

Sie haben in Ihrem Leben gezeigt, wie gute Taten auf andere wirken können

Als Kirchenchormitglied haben Sie durch Ihr Singen anderen Freude bereitet.

Über 25 Jahre haben Sie beim Michaelisbasar mitgearbeitet. Beim Basar fand man Sie immer in OG des Kindergartens, wo sie durch den Verkauf von Bienenwachskerzen in unterschiedlichsten Formen und Größen anderen im wahrsten Sinne des Wortes ein Licht schenkten.

Die Kinder im Kindergarten schwärmten von Ihnen, weil Sie ihnen Märchen nicht etwa vorgelesen sondern erzählt haben.

Von Anfang an waren sie beim „Kaffeenachmittag für Angehörige Verstorbener“ der auch kurz „Witwen-Cafe“ genannt wurde. Sie haben diesen in den ersten Jahren mit Pastor Wienberg geleitet. Später übernahm mit Ihnen Magda Dehnke die Leitung der Gruppe und sie erhielt den Namen „Gespräche zum Lebenskreis“ umbenannt.

Hier konnten Sie über 30 Jahre lang Menschen, die einen Verlust erlitten hatten, die Gelegenheit zum Reden zu geben. Das war nicht immer leicht für Sie.

Durch ihre Mitarbeit im Gesprächskreis „Muslime und Christen in Süderelbe“ trugen Sie zu einem guten Zusammenleben von Menschen verschiedener Religionen in unserem Stadtteil bei.

Als Mitglied im Kirchenvorstand haben Sie Verantwortung für andere, für die Gemeinde übernommen.

Nach Ihrer Amtszeit im Kirchenvorstand habe ich Sie als kritischer Gast in den Sitzungen und als kritische Teilnehmerin von Gemeindeversammlungen kennengelernt  – kritisch im Sinne positiver, impulsgebender  Kritik.

Liebe Frau Meyer, unsere Kirchengemeinde und die Nordkirche möchten Ihnen für Ihre Arbeit, die Sie seit über 30 Jahren ehrenamtlich in unserer Gemeinde geleistet haben, Dank sagen.

Als Zeichen des Dankes verleihen wir Ihnen das Ansgarkreuz.

Liebe Frau Meyer, meinen herzlichen Glückwunsch

und Gottes Segen für Ihre weitere Arbeit an den Menschen hier in Neugraben.

 

2013: Das Ansgarkreuz für Magda Dehnke

Im Rahmen des Lichtergottesdienstes des Jahres 2013 wurde Magda Dehnke das Ansgarkreuz verliehen. Hier die Rede des Vorsitzendes des Kirchengemeinderates, Wolfgang Zarth:

Magda Dehnke

Das Ansgarkreuz für Magda Dehnke

Liebe Gottesdienstbesucher, der Prophet Jesaja ruft uns zu: Mache dich auf und werde Licht

Jemand, der sich aufgemacht hat, um ein Licht für andere zu sein ist Frau Magda Dehnke, die wir heute mit dem Ansgarkreuz ehren wollen.

Das Ansgarkreuz ist ein Dankzeichen der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland. Es wird Gemeindemitgliedern verliehen, die durch großen persönlichen Einsatz in der kirchlichen Arbeit, vorbildliche Förderung der Kirche, ihrer Werke und Einrichtungen sowie durch beispielhaftes Eintreten für einen tätigen Glauben hervorgetreten sind.

Das Ansgarkreuz ist nach dem Vorbild einer Kreuzemailfibel (Gewandnadel) gestaltet. Das Original wurde in der alten Wikingerstadt Haithabu, der Wirkstätte von Ansgar, dem Apostel des Nordens, gefunden.

Mit Frau Dehnke ehren wir eine Person, die in der Gemeinde sich über Jahrzehnte an vielen Stellen für andere eingesetzt hat, für Menschen in Neugraben, in Hamburg, in Ostdeutschland, in Südamerika, in Asien.

Magda, ich möchte Dich bitten zu mir nach vorne zu kommen.

 

Liebe Magda,

in den 1970er und 80er Jahren herrschte in Chile eine grausame Diktatur. Mit der Chile-Gruppe unserer Gemeinde hast du politische Gefangene und deren Angehörige mit Geld- und Sachspenden unterstützt und in Veranstaltungen und Gottesdiensten die Menschen in Neugraben über die schlimmen Verhältnisse in Chile informiert.

Nach dieser Zeit hast du mit den Frauen der ehemaligen Chilegruppe den Kleidermarkt erweitert und eine Kleiderkammer aufgebaut.

Motivation hierfür war für euch: Gebrauchte Kleidung nicht in Entwicklungsländer schicken, sondern hier günstig zu verkaufen und mit dem Erlös Projekte für notleidende Frauen und Kinder zu unterstützen.

Mit dem Nepalteam, in dem du noch heute mitarbeitest, setzt du dich ein für Bildung und für die Verbesserung der Lebensbedingungen armer Kleinbauernfamilien  am Himalaya. und machst die Lebenssituation dieser Menschen hier bekannt.

Im Gesprächskreis zu Lebensfragen, den du mitleitest, hast du aus eigener Erfahrung die Wichtigkeit erkannt, älteren Menschen Gelegenheit zum Reden zu geben.

Damit die Neugrabener wissen was die Kirchengemeinde bewegt, trägst du ihnen die Brücke ins Haus.

Du hast schon in jungen Jahren viele, viele Strümpfe gestrickt und so zum Gelingen der Basar-Feste beigetragen.

Du bist eine von denen, die schon zu DDR-Zeiten Kontakte zu den Menschen der Partnergemeinde in Mecklenburg Kontakte gepflegt hast. Diese Freundschaft besteht zu einer Familie noch heute.

Durch deine Mitgliedschaft im Kirchenvorstand hast du Verantwortung für andere, für die Gemeinde getragen.

Magda, ich weiß, wie schwer es dir fällt, jetzt hier in der Öffentlichkeit zu stehen, aber du musst das aushalten.

 

Liebe Magda, unsere Kirchengemeinde und die Nordkirche möchten Dir für Deine Arbeit, die Du seit über 30 Jahre ehrenamtlich in unserer Gemeinde leistest, Dank sagen.

Als Zeichen des Dankes verleihen wir Dir das Ansgarkreuz.

Brosche und Urkunde überreichen

 

Liebe Magda, meinen herzlichen Glückwunsch

und Gottes Segen für Deine weitere Arbeit an den Menschen hier in Neugraben und weltweit.