Archiv

Auf diesen Seiten können Sie nachlesen, was uns in den vergangenen Jahren auch noch wichtig war …

2014

2013_Dezember-Februar 2014-Brücke

2013

Gemeindebrief Michaelis-Brücke

Brücke Dezember 2012 bis Februar 2013

Brücke März bis Mai 2013

Brücke Juni bis August 2013

 

AKTUELL: Life-Bilder aus unserem Kirchturm und

“unserem” Turmfalken:

www.falkenkamera.de

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Ökumenische Dekadegruppe:

Der besondere Sonnabend

19. Oktober 2013, 10-16 Uhr

„Besonderer Sonnabend“ – das ist besondere Bibelarbeit von und für Frauen. Gemeinsam suchen wir unseren eigenen Zugang zu alten Bibeltexten und fragen nach deren Bedeutung für Frauen von heute. Diesmal geht es um  den

Engel der Verkündigung (Luk. 1,26-38)

Von Engeln wird in der Bibel an mindestens 68 Stellen berichtet. Sie gelten als Boten Gottes und die Engels-Begegnungen sind gleichzeitig als Gottes-Begegnungen zu verstehen. In unseren Dekade-Gottesdiensten gehen wir immer wieder solchen Begegnungen nach, ob bei Familie Lot, bei Sara und Hagar, bei Prophetinnen oder Gastfreundschaft.

Am besonderen Sonnabend werden wir hören, miteinander nachdenken, diskutieren, beten, singen, uns bewegen, gestalten, essen … und wir bleiben immer offen für neue Ideen. Zum lockeren Ausklang lassen wir es uns gut gehen im  „Open-End-Café“.

Bringen Sie einen Engel mit, wenn Sie möchten.

 

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Der besondere Sonnabend am 20. April 2013 hatte die „Familie Lot“ zum Thema

Von Sodom und Gomorra und dem Blick zurück

Welch eine schwierige, schlimme Geschichte, die 1. Mose 19 geschrieben steht! Gewalt, Zerstörung, Chaos – das ist Sodom und Gomorra. Den Begriff kennen wohl auch diejenigen, die nicht in der Bibel lesen.

Dass dann Frau Lot zur Salzsäule erstarrt, als sie das Schreckliche erblickt, wundert mich nicht. Starr werden vor Entsetzen, das wäre kein Einzelfall. Was mich aber ärgert und aufregt ist, dass diese Geschichte oft dazu benutzt wurde, wegzuschauen, wenn Unrecht geschieht. Noch heute wird Frau Lot Ungehorsam unterstellt: „Es war ihr ja verboten worden, sich umzuschauen. Hätte sie dem Folge geleitet, wäre sie auch nicht bestraft worden!“ So einfach ist das nicht. Unrecht muss wahrgenommen und angeprangert werden, sonst wird sich nie etwas ändern!

Und was geschah zwischen Vater Lot und seinen Töchtern in der Höhle? Wer hat wen verführt? Ein heikles, beklemmendes Thema …

Nichts ist im Lot bei Familie Lot

In einer Predigt der Bischöfin i.R. Bärbel Wartenberg-Potter ist zu 1. Mose 19 u.a.  folgendes zu lesen:

„Die Bibel ist kein Buch der Unterdrückung und Gewalt, sondern ein Buch der Befreiung. Sie hält uns mit der Lot-Geschichte einen Spiegel vors Gesicht, zeigt uns die Realität wie sie ist: hart und ungerecht. Sie legt aber auch eine andere Spur in unsere Herzen: Das Wissen um die Würde und Unversehrbarkeit des Menschen, um die Kostbarkeit eines jeden Lebens… Paulus hat dies auf einen Punkt gebracht, als er sagte: „Wisst ihr nicht, dass ihr ein Tempel Gottes seid?“

Wir Michaelis-Frauen haben uns am besonderen Sonnabend eingehend mit der Geschichte von Familie Lot befasst. Das war ganz und gar nicht einfach, aber ich bin davon überzeugt, dass auch wir gute Lehren und Einsichten aus dem alten Bibeltext gewonnen haben. Davon haben wir dann im Dekade-Gottesdienst am 26. Mai berichtet.

Renate Gresens

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2012

Programme Frauen – Gesprächskreise und Dekadegruppe

Programm Januar bis Juli 2012 –

Programm August 2012 – bis Januar 2013

 

Gemeindebrief Michaelis-Brücke September bis November 2012:

Brücke-September bis November 2012

 

Gemeindebrief Juni bis August 2012

12_Juni_Brücke


Gemeindebrief Michaelis-Brücke März bis Mai 2012:

12_März_Brücke

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Der lebendige Adventskalender 2012

Wir laden Sie herzlich ein, die Adventszeit einmal anders zu erleben! An den Wochentagen in der Adventszeit treffen wir uns um 17:30 Uhr bei den angegebenen Adressen.

Kommen Sie vorbei, machen Sie mit, lassen Sie sich überraschen! Lieder singen, Geschichten hören, sich freuen und heißen Tee trinken. Nehmen Sie sich diese halbe Stunde Zeit. Wir freuen uns auf Sie und Ihre Kinder!

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2011

 

Programme Frauen – Gesprächskreise und Dekadegruppe

Programm Januar bis Juli 2011 -beide Seiten

Programm August 2011 – bis Januar 2012 Außen- und Innenseite

 

Gemeindebrief Michaelis-Brücke Dezember 2011 bis Februar 2012:

11_Dez_Brücke

 

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Rückblick auf den lebendigen Adventskalender 2011

 

Fröhlich beisammen

Fröhlich beisammen


fröhlich genießen

Fröhlich genießen

Fröhlich singen

Fröhlich singen

 

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2010

EJS – Evangelische Jugend Süderelbe

Nun gar nicht mehr so neu

 

Seit 01. März nämlich bin ich schon die neue Diakonin in Michaelis, für je eine halbe Stelle in der Arbeit mit Kindern und der Evangelischen Jugend Süderelbe.

Ich bin Birte Garbers, Jahrgang 1984 und komme aus der Lüneburger Heide aus dem kleinen Dorf Huxahl in der Nähe von Bergen. Nach sechs Jahren Heimat in Hannover wohne ich nun seit Mitte Februar diesen Jahres mit meinem Freund in Harburg. Ich liebe die Musik, genieße ausgedehnte Spaziergänge oder Radtouren in der Natur und besonders dort, wo Wasser ist – da bin ich in Hamburg natürlich genau richtig!

Kirche gehörte für mich von klein auf dazu. Nach langjähriger ehrenamtlicher Tätigkeit nach der Konfirmation habe ich mich entschlossen, Diakonin zu werden. Studiert habe ich von 2004 bis 2008 in Hannover den kombinierten Studiengang Sozial- und Religionspädagogik und auch mein Anerkennungsjahr in Hannover absolviert. Vor und während des Studiums habe ich vor allem in Praktika und im Ehrenamt in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen gearbeitet, mein Anerkennungsjahr habe ich dann bewusst in der Projekt- und Öffentlichkeitsarbeit und der Arbeit mit SeniorInnen gemacht, um so neue Bereiche kennen zu lernen.

Schon einiges habe ich kennen gelernt in den ersten drei Monaten und ich bin begeistert von der Vielfalt und dem Engagement, das mir in der Gemeinde begegnet und bedanke mich für die offenen und freundlichen Begegnungen! Erste Aktionen haben schon stattgefunden, einige sind geplant – die letzten Monate vergingen schnell! Ich freue mich, weiterhin zu entdecken, was diese Gemeinde und innerhalb der EJS auch die Gemeinden Cornelius und Thomas so zu bieten haben und auch weiterhin meine eigenen Ideen, Erfahrungen und Kompetenzen einzubringen.

Ich freue mich auf viele Begegnungen mit Euch und Ihnen. Sprechen Sie und sprecht mich auch gerne an!

Mit besten Wünschen, Ihre und Eure

Birte Garbers

 

 

Harburger Anzeigen und Nachrichten, Dienstag, 16. Februar 2010

Uschi Hoffmann im Interview beim Hamburg Journal von NDR3

Das Urteil des Bundesverfassungsrichtes zu Hartz-IV Regelsätzen führte ein Kamerateam des NDR in die Räume der Stadtteildiakonie in der Michaelis-Gemeinde und zu einem Interview mit Stadtteildiakonin Uschi Hoffmann. Das Interview wurde im Hamburg Journal des NDR3 am 9. Februar 2010 gesendet. Verantwortlich für den Beitrag zeichneten  Heike Bettermann, Thomas Nickel und Dirk Saeland.

 

 

2008

Dekade-Gruppe

Gastfreundlich zu sein vergesst nicht, denn dadurch haben Einige ohne ihr Wissen Engel beherbergt (Hebräer 13,2)

Im Jahr 2008 ging es um das Thema

Gastfreundschaft

“Einige haben ohne ihr Wissen Engel beherbergt”

Dazu gab und gibt es viel zu sagen, schließlich haben wir Erfahrungen mit Gastfreundschaft – positive und manchmal auch negative. Von den eigenen Geschichten ist der Schritt zu den Bibelstellen nicht weit. Die alten Texte – von Abraham bis hin zu Paulus – öffnen uns immer wieder eine neue Sicht auf die Gastfreundschaft.

Wir beten: “Komm, Herr Jesus, sei unser Gast …”. Aber sind wir auch immer gute Gastgeberinnen? Darf jede/r kommen? Sortieren wir vor, wer an unserem Tisch Platz nehmen darf? Oder ist uns jede/r als Gast willkommen? Und bieten wir unseren Gästen mehr als einen kurzen Aufenthalt? Wie lange darf ein Besuch dauern? Wann bin ich auf Gastfreundschaft angewiesen?

Fragen, die uns nicht nur persönlich und privat, sondern auch als Gemeinde und als Stadt und Land betreffen.

Der Dekade-Gottesdienst im Advent bestärkte unseren Vorsatz: Wir wollen einander gute Gastgeberinnen sein.

Renate Gresens

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2007

 

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Mit diesem Artikel stellte sich Uschi Hoffmann unserer Gemeinde im Gemeindebrief „Michaelis Brücke“ vor:

Michaelis Brücke, Juni-Juli-August 2007, S.6

Mehr finden Sie in der rechten Spalte  „Süderelbe“ unter dem Link „Stadtteildiakonie“

 

 

2006

 

Rückblick auf den Lebendigen Adventskalender 2006

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Christen und Muslime begegnen sich

Etwa fünfzig Besucher fanden nicht, dass der Hof der islamischen Gemeinde in Neugraben kein passender Ort für eine Adventsandacht ist. Sie waren begeistert von der Gastfreundschaft der muslimischen Frauen und waren gerne gekommen. Der „lebendige Adventskalender“ der Michaelis Gemeinde in Neugraben hatte eingeladen.

Vor drei Jahren setzte Pastorin Bettina von Thun die Idee des lebendigen Adventskalenders um und fand begeisterte Zustimmung. An jedem Abend im Advent zwischen 17.30 und 18 Uhr findet sich wer will und mag zu einer kurzen Andacht vor einem geschmückten Fenster, in einem Vorgarten, auf einer Terrasse, einem Hof, einem Garten, unter einem Vordach ein – jeweils unter den Bedingungen, wie sie die Veranstalter bereitstellen. Das sind Familien aus dem Gemeindebezirk. Es wird Tee angeboten, Süßigkeiten und andere Leckereien. Liederhefte, Teekannen und Teebecher werden von Haus zu Haus gereicht.

In diesem Jahr waren zum ersten Mal auch öffentliche Institutionen dabei wie die Bücherhalle, die Polizeiwache, die Seniorenresidenz am Falkenbergsweg, die Behinderten Wohngruppe Im Neugrabener Dorf, die katholische Heilig-Kreuz-Gemeinde und auch die islamische Gemeinde an der Cuxhavener Straße.

Die ehrenamtliche Mitarbeiterin der muslimischen Gemeinde, Nurdan Cezayireli , und viele muslimische Frauen hatten eine Tafel gedeckt, selbst gebacken und verschiedene Tees gekocht. Die christlichen Besucher stimmten ihre Lieder an. Der junge Enes Kardas eröffnete mit einem kurzen Gesang und begleitete sich auf dem Tamborin. Eine junge Muslima berichtete von der Entstehung der Kaba. Alle waren sich einig, den Satz: „Allah, unser Herr, du bist der, der alles kennt und weiß“ auch als Christen inhaltlich mit beten zu können.

Muslimische und christliche Nachbarn im Advent, ein Bild des Friedens, der zwischen den beiden Nachbargemeinden herrscht. Sie liegen sich an der Cuxhavener Straße direkt gegenüber und pflegen das gemeinsame Gespräch im christlich-muslimischen Dialog einer Frauengruppe mit Pastorin Margrit Sierts und im christlich-muslimischen Dialog für Männer und Frauen gemeinsam mit der Thomas Gemeinde in Hausbruch und der katholischen Heilig-Kreuz-Gemeinde.

Frauen, die einander Rat geben in den Problemen des Alltags, das bedeutet sich annähern als Menschen, die dann – wie im „lebendigen Adventskalender“ – keine Berührungsängste mehr haben, den Frieden in beiden Religionen zu betonen und zu feiern.

Johanna R.Wöhlke 2006