Renate Gresens

Bugenhagen-Medaille 2008

Bischöfin Maria Jepsen überreicht Renate Gresens die Bugenhagen-Medaille in der Apostelkirche in Hamburg Eimsbüttel  

 Renate Gresens bekommt Bugenhagen-Medaille

Eine Frau mit vielen Ehrenämtern

 Neugraben –  Freude in der Michaelis-Gemeinde in Neugraben: Für ihr ehrenamtliches Engagement ist ihrem Gemeindemitglied Renate Gresens (75) die Bugenhagen-Medaille verliehen worden, die höchste Auszeichnung der Nordelbischen Kirche (NEK) für ehrenamtliche  Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Bischöfin Maria Jepsen überreichte die Medaille im Rahmen eines Festgottesdienstes am Sonntag in der Apostelkirche in Eimsbüttel, Propst Jürgen F.Bollmann würdigte das Wirken der Neugrabenerin noch einmal beim anschließenden Sektempfang. Ein Tag und eine Gelegenheit, in der Öffentlichkeit wahrzunehmen, welche Bandbreite ehrenamtlicher Aufgaben das Gemeindeleben innerhalb der NEK unverzichtbar mit trägt, für die diesjährige Medaillenträgerin heißt das im Laufe vieler Jahre: Arbeit im Ökumenischen Forum Christlicher Frauen in Europa, Mentorin im Ehrenamt, Beauftragte der NEK für die Dekade- Gottesdienste, Delegierte der Nordelbischen AG für Frauenarbeit,  Beirat des Frauenwerkes, Patenschaftsprojekt „Dialysekinder“, Frauennetzwerk für die Gleichberechtigung der Frauen in der Kirche, Synodale, Kirchenkreisvorsteherin, Mitglied im Kirchenvorstand, Öffentlichkeitsausschuss in Michaelis sowie dort in der Redaktion der Gemeindezeitschrift und in der Internet-AG für die kirche-suederelbe.de website, Gesprächskreisleitung von Frauengruppen. Die Sache der Frauen in der Kirche hat Renate Gresens beharrlich und konsequent vorangetrieben, würdigte Propst Bollmann. Die Michaelis-Gemeinde kann sich außerdem besonders freuen, denn mit Renate Gresens erhielt nach Horst Drägerhof im vergangenen Jahr jetzt wieder ein Gemeindemitglied diese höchste Auszeichnung. Das gab es noch nicht in Folge.

Johanna Renate Wöhlke

 

 Bischöfin Maria Jepsen zwischen den beiden Geehrten der Michaelis-Kirche in Neugraben: Renate Gresens (links) für 2008 und Horst Drägerhof für 2007.

( Dieser Artikel ist am 30. Dezember 2008 erschienen in:

Hamburger Abendblatt/Harburger Rundschau)